Montag, 8. Dezember 2014

Wasser


Unendlich vorhanden erscheint uns das blaue Elexier,
es soll sein in des Besitzers Revier.
So wird es von diversen Ländern systematisch abgekoppelt,
sogleich sich die Zahl der darunter Leidenden verdoppelt.



Jung war ich, als ich mich in diesen Fluss verliebte,
Eine Katastrophe, als der Teer dessen Quelle versiegte.
Nicht nur das Süsswasser ist betroffen, auch das Meer ist mit Plastik gespickt,
tagtäglich tote Seevögel - am Plastikmüll des Menschen erstickt.



Eines der wichtigsten natürlichen Güter unserer Welt ist bedroht - das Wasser. In diesem gesellschaftskritischen Gedicht gehe ich einerseits auf die ungerechte Verteilung von Wasser ein, andererseits werden dem Problem des Plastikmülls zwei Zeilen gewidmet. Leider sieht punkte Wasserknappheit die Zukunft düster aus. Vom Schmelzwasser des Himalaya-Gletschers beispielsweise sind 1,3 Milliarden Menschen abhängig. Kaum auszumalen, was passieren würde, wenn es diesen Gletscher einst nicht mehr gäbe. 

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